Wenn Stefan Walbroel sich wohl fühlt,...
...dann feiern auch die Eltern gern (Weihn.feier).

Auszüge aus unserem Leitbild

Finden sich Menschen aus verschiedenen Lebensvollzügen und Lebensorten anlässlich eines gemeinsamen Anliegens zusammen, kann sich ein soziales Gefüge bilden.

Im Jahre 1986 trafen sich Eltern und Pädagogen aus dem Wuppertaler Raum. Die Idee, in einer bestimmten Weise das zukünftige Leben von Menschen mit Behinderungen zu gestalten, wurde von den Pädagogen vorgestellt und von den Angehörigen mit Vorschlägen und Wünschen ergänzt. Ein erstes Rahmenkonzept entstand.

Die wirtschaftlich finanziellen Voraussetzungen in gleichberechtigter Form für alle Betroffenen wurden durch die Eltern und Angehörigen geschaffen. Dieses Bemühen wurde in all den Jahren fortgesetzt. Das Gefüge des Miteinanders entwickelte sich in den Jahren sehr positiv. Es gab, wie bei jeder Initiative, in den Jahren auch stürmische Zeiten. Alles wurde durchgerüttelt, aber es stabilisierte sich danach immer wieder und wurde in seiner Ausgestaltung des gemeinsamen Wollens stärker. Dies war möglich in dem Bestreben um das Wohl der anvertrauten Menschen. Sie sind das sozial wichtigste Glied in dem Gefüge der Ovelgönner Mühle.

Wir sind eine Einrichtung voller Leben, mit allen "Merk-Würdig keiten", die jeder Einzelne von uns, Bewohner oder Begleiter, mitbringt.

Grundlage unserer Arbeit ist das Menschenbild Rudolf Steiners, ausgehend von dem Gedanken, dass jeder Mensch sich durch verschiedene Erdenleben in ständiger seelisch-geistiger Entwicklung befindet.

Jede Inkarnation, auch eine "behinderte", erfüllt ihren Sinn, u. a. in der Aufgabe und dem Wunsch eines Menschen, bestimmte Fähigkeiten auszubilden, weiterzugeben oder sein  "SO SEIN" zu leben.

Anthroposophie heißt für uns, sich mit ihren Erkenntnissen und Möglichkeiten in das Geschehen unserer Zeit zu stellen.

Der anthroposophische Weg ist Wandlungen unterworfen. Daran wollen wir aktiv mitarbeiten, indem wir uns in einem lebendigen Erkenntnisprozess mit

-  den geistigen Geschehnissen der Vergangenheit,

- den Notwendigkeiten der Gegenwart und

- den Anforderungen der Zukunft

auseinandersetzen.

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Die hier geschaffenen Lebens- und Arbeitszusammenhänge sind für den einzelnen Bewohner überschaubar und geben seinem Leben Struktur, Klarheit und Kontinuität.

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Eltern und Angehörige sind die Partner und Berater in den Lebensfragen. Weiterhin werden sie in die Aktivitäten der Lebensgemeinschaft... einbezogen.

Wir sind eine offene Einrichtung und ein Teil der Dorfgemeinschaft Ovelgönne. Wir begrüßen Besuche von Außenstehenden, fördern Kontakte und die Teilnahme unserer Bewohner am sozialen und gesellschaftlichen Dorfgeschehen.

Die Einrichtung will sich auf die wandelnden Bedürfnisse und Fähigkeiten der älter werdenden Bewohner einstellen.

Ziel der Mitarbeiter ist es dabei, den Charakter der Einrichtung als Lebensort der Bewohner zu erhalten und weiter zu entwickeln.